Aktuelle Meldungen - Griechischer Bergtee

Griechischer Bergtee  *  Griechisches Eisenkraut  *  Sideritis scardica
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Aktuelle Meldungen

Januar 2019
Langzeitstudie: Regelmäßiges Tanzen = effektivste Vorbeugung gegen Demenz

Unter der Führung der Albert Einstein Akademie für Medizin in New York, wurde eine Langzeitstudie über einen Zeitraum von 21 Jahren, mit Menschen ab 75 Jahren und älter, durchgeführt. Mit der Studie sollte festgestellt werden, ob irgendwelche körperlichen oder geistigen Freizeitaktivitäten Einfluss auf die Geistesschärfe haben. Sie entdeckten, dass einige Aktivitäten eine signifikante Verbesserung brachten, andere Aktivitäten dagegen brachten keinerlei Veränderung. Gemessen wurde dies an Graden von Demenz im Alter, inbegriffen Alzheimer Erkrankungen.
 
Untersucht wurden geistige Aktivitäten wie Bücher lesen, schreiben zum Vergnügen, Kreuzworträtsel lösen, Karten und Musikinstrumente spielen. Des Weiteren wurden körperliche Aktivitäten untersucht, wie Tennis oder Golf spielen, schwimmen, Rad fahren, tanzen, spazieren gehen als sportliche Übung und Hausarbeit.
 
Überraschenderweise stellte sich – mit einer Ausnahme - heraus, dass nahezu keine der körperlichen Aktivitäten Schutz gegen Demenz bietet. Obwohl natürlich die körperlichen Aktivitäten in anderen Bereichen erheblichen Nutzen bieten, wie beispielsweise für die Stärkung der Herzkranzgefäße.

 
Als einzige körperliche Aktivität, die Schutz gegen Demenz bietet, stellte sich regelmäßiges Tanzen heraus.

 
Einige Ergebnisse der Studie zur Reduzierung der Demenzgefahr:
 
 
Lesen – minus 35 Prozent
 
 
Fahrrad fahren und schwimmen – minus 0 Prozent
 
 
Kreuzworträtsel lösen an mindestens 4 Tagen pro Woche – minus 47 Prozent
 
 
Golf spielen – minus 0 Prozent
 
 
Regelmäßiges Tanzen – minus 76 Prozent

 
 
Veröffentlicht wurde die Studie im New England Journal of Medicine
 

August 2018

Englische Wissenschaftler vermuten Zusammenhang zwischen bestimmten Medikamenten und Demenz
Bei den betroffenen Medikamenten handelt es sich um sogenannte Anticholinergika, sie blockieren den Neurotransmitter Acetylcholin. Neurotransmitter sind Botenstoffe, die Informationen zwischen Nervenzellen übermitteln. Der Botenstoff Acetylcholin ist im Gehirn für die Erinnerung, für kognitive Prozesse (Information durch Wahrnehmung verarbeiten) und für das Lernen notwendig. Die Forscher haben herausgefunden, dass die Einnahme solcher Medikamente gegen Depressionen, Blasenerkrankungen und Parkinson, das Risiko an Demenz zu erkranken um 13 Prozent erhöht. Trotzdem warnen die Wissenschaftler vor einer abrupten Absetzung der Medikamente. Die Online-Seite Heilpraxis.net berichtet über die Forschungsergebnisse, die in der englischen Fachzeitschrift „British Medical Journal“ veröffentlicht wurden.

Juli 2018

 
 
Leipziger Studie über Zusammenhang zwischen Übergewicht und Demenz
 
Über fünf Forschungsstellen und 10.000 zufällig ausgewählte Teilnehmer sind an der LIFE-Erwachsenenstudie beteiligt. Eines der Ergebnisse, dass Arbeitslosigkeit das Risiko für Depressionen befördert, ist sicher weniger erstaunlich. Umstrittener war bisher ein möglicher Zusammenhang zwischen Übergewicht und Demenz. Und ganz sicher ist man sich dabei immer noch nicht. Die Forscher des Max-Planck-Instituts Leipzig haben festgestellt, dass sich Adipositas an Veränderungen an der den Appetit regulierenden Hirnregion ablesen lässt. Nicht geklärt ist, ob Fettleibigkeit das Gehirn verändert, oder ob im Gehirn die Ursache zur Fettleibigkeit bereits angelegt ist. Die Leipziger Volkszeitung berichtet hier über die Studie.
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