10. Behandlungserfolge mit Pflanzenextrakten

Aufgrund der erfolgreichen Rückmeldungen nach der kombinierten Einnahme von Johanniskraut Extrakt und Sideritis scardica, wurde weiter untersucht, welche Auszugsformen am besten zusammenpassen und ob man diese beiden Extrakte in einem Präparat vereinen kann.

Die beste Wirkung konnte bei einem 80%igen ethanolischen Auszug von Johanniskraut und einem 40%igen ethanolischen Auszug von Sideritis scardica festgestellt werden. Deshalb wurde eine Kombination der beiden Auszüge entwickelt und getestet. Man kann dieses Kombinationspräparat (Renovare 500) als Nahrungsergänzungsmittel verwenden, mit je 225 mg je Extrakt täglich.

Die erprobte Demenz-wirksame Dosierung beträgt 900 mg je Extrakt täglich ( je 4 x 225mg), abends, wegen des UV-Sonnenlichts. Dabei ist auf die Interaktion von Johanniskraut mit anderen Medikamenten zu achten (siehe Teil 9), bei problematischen Patienten sollte mit einer niedrigeren Dosierung begonnen werden (einschleichen), die sich nach und nach auf 4 Tabletten täglich steigern soll.

Die Interaktion des Johanniskrauts mit anderen Medikamenten ist vorübergehend und deshalb für eine Langzeitanwendung unproblematisch.

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Hinweis Professor Pahnke

 

"Wir empfehlen bei Patienten mit Bluthochdruck-Medikation eine mehrfache Kontrolle des Bluthochdrucks beim Eindosieren. Die allgemeine Information, dass Johanniskraut sich nicht mit anderen Medikamenten verträgt, ist leider eine Generalisierung und stellt nicht den aktuellen Stand der Wissenschaft dar.

 

Alle Johanniskraut-Präparate können kurzfristig zu verbesserten Medikamentenabbau in der Leber führen, diese initiale Induktion regelt sich nach einigen Tagen bei chronischer Einnahme wieder auf Normalniveau ein.

 

Als Eindosierung bei Patienten mit Bluthochdruckbehandlung / Blutverdünnung empfehlen wir 1 Tablette in der ersten Woche, mit Steigerung um eine Tablette wöchentlich, so dass in Woche 4 die empfohlene Dosis von 4 Tabletten erreicht wird. Bisher führte diese Vorgehensweise zu keinen negativen Rückmeldungen.

Festgestellte Verbesserungen bei Kombipräparat Johanniskraut-Sideritis scardica

Es ergab sich (nicht bei allen) bei vielen Patienten eine klinische Verbesserung (Symptomrückgang) um 6 – 9 Monate. D.h., dass Symptome die in den letzten 6 – 9 Monaten hinzugekommen sind, rückgängig gemacht werden können. Die Patienten können in diesem Stadium langzeitig stabilisiert werden.

Besonders bei Patienten mit Frontalhirnsymptomatik. Diese ist gekennzeichnet z.B. durch Verhaltensschwierigkeiten oder dass Verwandte nicht mehr erkannt werden. Traten solche Symptome in den letzten 6 – 9 Monaten auf, sind die Chancen gut, diese durch die Behandlung mit dem Kombipräparat rückgängig zu machen. Das Kurzzeitgedächtnis kann nicht wieder hergestellt werden. Die längste Patientin ist sei 11 Jahren stabil.

Die Patientin berichtet im Einzelnen über eine Verbesserung des Schlafes und des Durchschlafens. Die Kommunikation und Sprache konnte verbessert werden sowie das Sprachverständnis und die Sprachproduktion. Verbessert wurde auch der Antrieb, die Patienten sind wieder aktiver. Durch die anti-depressive Wirkung des Johanniskrauts verbessert sich auch die allgemeine Stimmungslage.

Die Rückmeldungen der Patienten sind auf der Homepage bei Professor Pahnke zu finden.
Hier kommen Sie zu den Rückmeldungen. Um die Webseite auf Deutsch lesen zu können, klicken Sie auf die Deutsche Fahne oben links.

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Basierend auf der Forschungsarbeit von Prof. Pahnke:
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