9. Fallbeobachtungen mit Alzheimer Patienten

Aufgrund der guten Resultate mit Mausmodellen, wurde Patienten die kombinierte Einnahme von Johanniskrautextrakt und Sideritis scardica empfohlen. Die Patienten bemerkten eine Verbesserung der Kommunikation, eine Erhöhung des Aktionsradius (Patienten werden wieder aktiver), eine Verbesserung der Feinmotorik sowie eine Normalisierung des Alltags.

Es findet keine Heilung der Patienten statt, aber man kann eine klinische Verbesserung feststellen, die für eine bestimmte Zeit auf einem gewissen Niveau gehalten werden kann. Die Krankheit schreitet fort, jedoch ist das Fortschreiten und die Symptomatik viel geringer.

Beobachtet wurde, dass einzelne Patienten, die Johanniskraut morgens einnahmen, Probleme mit der Haut bekamen. Diese Hautirritationen entstehen durch Sonneneinstrahlung im Frühjahr und Sommer aufgrund der Inhaltsstoffe Hyperforin und Hypericin im Johanniskraut.

Weiter wurde oft nach der Interaktion (Wechselwirkung) des Johanniskrauts mit anderen Medikamenten gefragt. Man weiß, dass Johanniskraut verschiedene Enzyme in der Leber aktiviert. Diese Aktivierung führt möglicherweise dazu, dass Medikamente schneller abgebaut werden. In der Langzeitbehandlung ist diese Wechselwirkung vernachlässigbar.

Man startet mit einer geringeren Dosis, so werden die jeweiligen Enzyme aktiviert. Nach ein bis zwei Wochen gleicht sich die Enzymaktivierung aus, dies spielt jedoch bei der chronischen Behandlung keine Rolle. Bei problematischen Patienten wird die Dosis angetestet und dann schrittweise erhöht.

Aufgrund der Patientenrückmeldungen wird eine Behandlung von mindestens 3 Monaten empfohlen, um eine Wirkung feststellen zu können.

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Basierend auf der Forschungsarbeit von Prof. Pahnke:
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