1. Was ist eine Demenz?

Im ersten Teil der Vortragsreihe für Alzheimer-Patienten und deren Angehörige klärt Prof. Pahnke darüber auf, was eine Demenz ist.

Weltweit erkrankt ca. alle 4 Sekunden ein Patient an Alzheimer Demenz bzw. wird bei einem Patienten Alzheimer Demenz diagnostiziert. In Deutschland sind das jährlich zwischen 150.000 – 200.000 Betroffene.

Man spricht von einer Demenz, wenn mindestens zwei kognitive Bereiche gestört sind, das können sein:

Zusätzlich haben Patienten große Probleme mit der visuo-konstruktiven/-räumlichen Vorstellung (vereinfacht: Fähigkeit einzelne Elemente einer Figur zu einer richtigen Figur zusammenzufügen).

Sehr oft kommen Patienten nicht wegen Problemen mit dem Kurzzeitgedächtnis zum Arzt, sondern aufgrund von Orientierungsproblemen.

Betroffen sind verschiedene Gehirnregionen z.B. das Frontalhirn oder der okzipitale Bereich (in Richtung Hinterhaupt/am Hinterhaupt gelegen).

Feststellen lassen sich die kognitiven Beeinträchtigungen beispielsweise durch das Nachzeichnen von Formen. So kann das Nachzeichnen eines Würfels die Schwierigkeiten des Patienten mit dieser Aufgabe zeigen. Man spricht in diesem Fall von konsruktiver Apraxie.

Ein anderes Beispiel stellt die Zifferblatt- oder Uhragnosie dar, der Patient erkennt mit dem Sinnesorgan Auge die Reize richtig, das Gehirn kann sie jedoch nicht korrekt verarbeiten. Können Gesichter nicht mehr erkannt werden, spricht man von Prosopagnosie.

Es gibt verschiedene Tests, um herauszufinden, ob der Patient den Sinn einer Zeichnung noch erkennen kann. Vergleichbar wäre dies, wenn man in einem fremden Land mit fremden Schriftzeichen den Weg finden müsste. Man ist in der Lage die Schriftzeichen zu sehen, kann sie aber nicht verstehen.

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Basierend auf der Forschungsarbeit von Prof. Pahnke:
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