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Englische Wissenschaftler vermuten Zusammenhang zwischen bestimmten Medikamenten und Demenz

Medizin

Bei den betroffenen Medikamenten handelt es sich um sogenannte Anticholinergika, sie blockieren den Neurotransmitter Acetylcholin. Neurotransmitter sind Botenstoffe, die Informationen zwischen Nervenzellen übermitteln. Der Botenstoff Acetylcholin ist im Gehirn für die Erinnerung, für kognitive Prozesse (Information durch Wahrnehmung verarbeiten) und für das Lernen notwendig. Die Forscher haben herausgefunden, dass die Einnahme solcher Medikamente gegen Depressionen, Blasenerkrankungen und Parkinson, das Risiko an Demenz zu erkranken um 13 Prozent erhöht. Trotzdem warnen die Wissenschaftler vor einer abrupten Absetzung der Medikamente. Die Online-Seite Heilpraxis.net berichtet über die Forschungsergebnisse, die in der englischen Fachzeitschrift „British Medical Journal“ veröffentlicht wurden.

Untersucht wurden geistige Aktivitäten wie Bücher lesen, schreiben zum Vergnügen, Kreuzworträtsel lösen, Karten und Musikinstrumente spielen. Des Weiteren wurden körperliche Aktivitäten untersucht, wie Tennis oder Golf spielen, schwimmen, Rad fahren, tanzen, spazieren gehen als sportliche Übung und Hausarbeit.

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